Barcamp Braunschweig Tag 1

Auch dieses Jahr (nun schon zum 3. Mal) rief die Orga des Barcamp in Braunschweig Ihre „Jünger“ zum legendären Treffen im Haus der Wissenschaft. Für mich immer wieder ein Highlight im Barcamp Kalender.

Morgens um 7 ging es los, 210km Richtung BS. Die Autobahn war frei, die üblichen Terrorfahrer (Höhepunkt war ein BMW mit Pferdehänger der bei 155km/h mit Lichthupe auf der Linken Spur einen 7er verjagt hat) machten mir auch nichts aus, gute Musik an und schwups war ich um 9:10 am Zielort angelangt. Schnell einchecken und alle Geschenke entgegennehmen. T-Shirt, Aufkleber und eine Tüte mit Sponsorengeschenken waren ein schöner Anfang. Es ist wirklich schön in der Ferne so viele nette und bekannte Gesichter zu sehen. Es ist fast wie Familie. Einfach nur schön.

Nach der Vorstellungsrunde ging es an die Sessionplanung. Sehr interessante und vor allen vielfältige Themen wurden genannt und dann auch per Zettel an die Sessionwand gepinnt. Das die Orga einen ganzen Slot vergaß viel niemanden auf ;-).

Ich hörte mir zunächste die Session über das Projekt BSocial an. Eine Art Award für gutes Netzwerken und mit einem Preis verbunden. Christian Cordes und Gerald Fricke leiteten die Session souverain und zeigten wie man es schaffen will Wissenschaftler und Löser mit Nerds und Problemhaber zusammenzubringen.

Am Interessantesten war die Blogger-Session vom Webarchitekten Kai Thrun. Locker und unterhaltsam riss er viele mir wohlvertraute Probleme beim Bloggen an. Wichtigste Erkenntnis: man muss schreiben damit andere es lesen können. Habe ich hiermit ja gleich umgesetzt.

Das Mittagessen war dann grandios und sehr lecker. Nun verpasste ich aber gleich einen Slot, ich musste im Hotel einchecken. Egal, habe ich eben mal Networking with mouth and ears betrieben, sprich mich unterhalten.

Weiter habe ich mich über ein neues Digital Signage Projekt informiert, das per Internet auch eine Social Community Komponente enthält (www.playsys.de). Letzte Session war dann die Einführung in Projektmanagementsoftware die ich persönlich (als nicht Programmierer) zwar intressant aber nicht lehrreich empfand. Der Inhalt war allerdings sehr praxisorientiert und ich habe einige Ansatzpunkte für meine eigene Arbeit mitgenommen.

Insgesamt ein wunderschöner erster Tag der wohl mit einem Bierchen unter Freunden enden wird.

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