Barcamp Braunschweig Tag 2

Nach einem gesunden! Essen in Form von Curry-Wurst und Pommes im Dialog am gestrigen Abend und einem schönen Spaziergang zurück ins Hotel habe ich mir den Luxus eines Frühstücks im Hotel gegönnt. Es hat hervoragend geschmeckt und so fuhr ich gestärkt zum 2. Tag des barcamps in Braunschweig. Um 9:20 Uhr waren erst wenige Besucher zugegen und so schreib ich noch einige Mails und wartete auf den beginn. Nette Gespräche ergaben sich schon hier, denn so langsam trafen auch die Menschen ein die man gestern Abend im Dialog kennengelernt hat.

Nach einer neuen Vorstellungsrunde und den Vorstellungen der Sessions ging es auch gleich los. LESS (http://lesscss.org/) ist ein kostenloses CSS-Framwork mit dem man wohl tolle Sachen machen kann. Unter anderem kann man mit Varablen arbeiten und so ganze Seiten mit einer Variablen-Änderung anders einfärben. Ich muss aber zugeben das ich nach 20 Minuten den Faden verloren habe und ich nicht mehr hinterher kam.

Die 2. Session war schon eher nach meinem Geschmack. „one picture – every day“ von Tillmann Bielefeld (http://tielefeld.com) stellte eine von Ihm entwickelte Website vor auf der man jeden tag ein Foto hochladen kann und so einen ganz persönlichen Kalender erstellt (http://till.snaptury.com). Das ganze hat finde ich enormes Potential und ich werde mich damit bestimmt näher beschäftigen.

Gelant und wiklich brilliant und informativ haben vor dem Mittag Alex und Marc durch Lightroom und das RAW Format geführt. Beeindruckend was man aus einer „unterbelichteten“ Person (sorry Kathi) alles rausholen kann.

Mittagessen – wie gewohnt und schon gesagt: Oberlecker, toll angerichtet und jeder fand estwas was er mochte.

Nachmittags möchte ich nur die Session von Immo erwähnen die mich wirklich intressierte. 30 Minute Film School, was kann man alles richtig machen beim Filmen. Immo hat uns von seinen Fehlern lernen lassen und so konnte man z.B. lernen wie ein Stativ macGyver-Like aus einer Unterlegscheibe und einer Schnur entstand. Auch ausführungen zur Film-technik und dem Einsatz von Schwenks und Tonmaterial gab es. Ein runder und toller Vortrag.

Um 16:15 Uhr fuhr ich dann zurück nach Buxtehude und erreichte gegen 19 Uhr die Heimischen 4 Wände. 2 Tolle Tage unter Freunden ging damit zuende. Ich freue mich auf das barcamp Braunschweig 2012 und sage ganz herzlichen Dank an die Orga für Ihre Leistung und die herzlichkeit die Sie jedes Jahr den besuchern entgegenbringen!

Barcamp Braunschweig Tag 1

Auch dieses Jahr (nun schon zum 3. Mal) rief die Orga des Barcamp in Braunschweig Ihre „Jünger“ zum legendären Treffen im Haus der Wissenschaft. Für mich immer wieder ein Highlight im Barcamp Kalender.

Morgens um 7 ging es los, 210km Richtung BS. Die Autobahn war frei, die üblichen Terrorfahrer (Höhepunkt war ein BMW mit Pferdehänger der bei 155km/h mit Lichthupe auf der Linken Spur einen 7er verjagt hat) machten mir auch nichts aus, gute Musik an und schwups war ich um 9:10 am Zielort angelangt. Schnell einchecken und alle Geschenke entgegennehmen. T-Shirt, Aufkleber und eine Tüte mit Sponsorengeschenken waren ein schöner Anfang. Es ist wirklich schön in der Ferne so viele nette und bekannte Gesichter zu sehen. Es ist fast wie Familie. Einfach nur schön.

Nach der Vorstellungsrunde ging es an die Sessionplanung. Sehr interessante und vor allen vielfältige Themen wurden genannt und dann auch per Zettel an die Sessionwand gepinnt. Das die Orga einen ganzen Slot vergaß viel niemanden auf ;-).

Ich hörte mir zunächste die Session über das Projekt BSocial an. Eine Art Award für gutes Netzwerken und mit einem Preis verbunden. Christian Cordes und Gerald Fricke leiteten die Session souverain und zeigten wie man es schaffen will Wissenschaftler und Löser mit Nerds und Problemhaber zusammenzubringen.

Am Interessantesten war die Blogger-Session vom Webarchitekten Kai Thrun. Locker und unterhaltsam riss er viele mir wohlvertraute Probleme beim Bloggen an. Wichtigste Erkenntnis: man muss schreiben damit andere es lesen können. Habe ich hiermit ja gleich umgesetzt.

Das Mittagessen war dann grandios und sehr lecker. Nun verpasste ich aber gleich einen Slot, ich musste im Hotel einchecken. Egal, habe ich eben mal Networking with mouth and ears betrieben, sprich mich unterhalten.

Weiter habe ich mich über ein neues Digital Signage Projekt informiert, das per Internet auch eine Social Community Komponente enthält (www.playsys.de). Letzte Session war dann die Einführung in Projektmanagementsoftware die ich persönlich (als nicht Programmierer) zwar intressant aber nicht lehrreich empfand. Der Inhalt war allerdings sehr praxisorientiert und ich habe einige Ansatzpunkte für meine eigene Arbeit mitgenommen.

Insgesamt ein wunderschöner erster Tag der wohl mit einem Bierchen unter Freunden enden wird.