Duplicate Content | Doppelte Inhalte

Das von vielen „SEOs“ schreckensbleich an die Wand gepinselte Wort „Duplicate Content“ – was ist daran eigentlich so schlimm, wird man dafür fürchterlich bestraft? Muss man angst haben?

Ich sage hier ganz klar: NEIN.

Natürlich ist Doppelter Content nicht gut, aber es wird nicht bestraft wie viele meinen. Es ist vielmehr so das einer der doppelten Inhalte nicht beachtet wird und es dadurch eben keinen positiven Effekt gibt.
Man stelle sich vor jemand gibt einem eine Tafel Schokolade. Sehr lecker, tolle Verpackung, Inhaltsstoffe vom Feinsten. Nun holt dieser Jemand eine zweite tafel Schokolade hervor und gibt sie auch weiter. Diese Tafel ist völlig identisch, gleiche Verpackung, Inhalt und alles ist genau gleich. Welche der beiden Schokoladen würden Sie als hochwertiger bezeichnen und welche würde liegenbleiben? Auf Websiten übertragen bedeutet das nun: google muss eine der beiden doppelten Inhalte als besser einstufen. Und das einzige Kriterium das die Suchmaschine benutzen kann ist das Alter des Contents, das zuerst aufgetauchte wird in aller Regel das echte sein. Und welches Alter nimmt google? Das des ersten auffindens und aufnahme in den Index. Im schlechtesten Fall kann somit auch die vermeindlich neuere Seite als die ältere auftreten, einfach durch das frühere indexieren durch google.

Die „schlechteren“ Inhalte werden jetzt nicht bestraft, sondern nicht weiter beachtet. Das hat zwar die gleiche Wirkung (abwertung in den Suchmaschinen), aber eben einen anderen Grund.

Google lebt sein „don’t be evel“ immer noch. Aber belohnen tut die große Suchmaschine immer noch das Original! Daher, schreibt nicht ab, schreibt selber und gut.

Themen des Barcamp Braunschweig 2012

Nun sind es nur noch wenige Wochen hin, bis zum sagenumwobenen Barcamp Braunschweig im Jahre 2012. Das diesjährige Thema ist ja „hack your life“ und hier versteht wohl jeder etwas anderes. Und genau das ist das gute daran. Für den einen ist es z.B. Tischhöhenverstellung, ein IKEA Hackein anderer Teilnehmer fragt uns Ich bin Programmierer, ich bin faul! … oder wollt ihr lieber Nerd-S.W.A.G. mit Bügelperlen basteln? Das alles sind Session-Ideen, davon lebt ein solches barcamp. Nun gut, von mir ist bisher nichts dabei, mag an der vielen Arbeit liegen die Job, Haus und Hof mit sich bringen. Aber ich denke über eine Session zu Erfahrungen im Regionalen Web-Marketing nach, spannend und ein Thema das immer wichtiger wird seit google die regionalen Suchergenisse generisch mit einbezieht. Man wird sehen und hören.

Session-Themen-Vorschläge: Sessions Barcamp Braunschweig 2012

Anmeldung Barcamp Braunschweig 2012

Wieder einmal ist es Herbst. Für mich bedeutet das: Die Anmeldung für das barcamp in Braunschweig steht an. Seit 10 Uhr sind nun die Tore der Anmeldeseite geöffnet.

Das Barcamp in Braunschweig findet vom Samstag 24.11 bis Sontag 25.11 im Haus der Wissenschaft in Braunschweig statt. Die Veranstaltung ist kostenlos und lebt vom Mitmachen aller Teilnehmer. Also hin und Anmelden. Wir sehen uns in Braunschweig …

Link: Anmeldung zum barcamp Braunschweig 2012

Wer nicht weiß was ein Barcamp ist: Was ist ein barcamp?

Barcamp Braunschweig Tag 2

Nach einem gesunden! Essen in Form von Curry-Wurst und Pommes im Dialog am gestrigen Abend und einem schönen Spaziergang zurück ins Hotel habe ich mir den Luxus eines Frühstücks im Hotel gegönnt. Es hat hervoragend geschmeckt und so fuhr ich gestärkt zum 2. Tag des barcamps in Braunschweig. Um 9:20 Uhr waren erst wenige Besucher zugegen und so schreib ich noch einige Mails und wartete auf den beginn. Nette Gespräche ergaben sich schon hier, denn so langsam trafen auch die Menschen ein die man gestern Abend im Dialog kennengelernt hat.

Nach einer neuen Vorstellungsrunde und den Vorstellungen der Sessions ging es auch gleich los. LESS (http://lesscss.org/) ist ein kostenloses CSS-Framwork mit dem man wohl tolle Sachen machen kann. Unter anderem kann man mit Varablen arbeiten und so ganze Seiten mit einer Variablen-Änderung anders einfärben. Ich muss aber zugeben das ich nach 20 Minuten den Faden verloren habe und ich nicht mehr hinterher kam.

Die 2. Session war schon eher nach meinem Geschmack. „one picture – every day“ von Tillmann Bielefeld (http://tielefeld.com) stellte eine von Ihm entwickelte Website vor auf der man jeden tag ein Foto hochladen kann und so einen ganz persönlichen Kalender erstellt (http://till.snaptury.com). Das ganze hat finde ich enormes Potential und ich werde mich damit bestimmt näher beschäftigen.

Gelant und wiklich brilliant und informativ haben vor dem Mittag Alex und Marc durch Lightroom und das RAW Format geführt. Beeindruckend was man aus einer „unterbelichteten“ Person (sorry Kathi) alles rausholen kann.

Mittagessen – wie gewohnt und schon gesagt: Oberlecker, toll angerichtet und jeder fand estwas was er mochte.

Nachmittags möchte ich nur die Session von Immo erwähnen die mich wirklich intressierte. 30 Minute Film School, was kann man alles richtig machen beim Filmen. Immo hat uns von seinen Fehlern lernen lassen und so konnte man z.B. lernen wie ein Stativ macGyver-Like aus einer Unterlegscheibe und einer Schnur entstand. Auch ausführungen zur Film-technik und dem Einsatz von Schwenks und Tonmaterial gab es. Ein runder und toller Vortrag.

Um 16:15 Uhr fuhr ich dann zurück nach Buxtehude und erreichte gegen 19 Uhr die Heimischen 4 Wände. 2 Tolle Tage unter Freunden ging damit zuende. Ich freue mich auf das barcamp Braunschweig 2012 und sage ganz herzlichen Dank an die Orga für Ihre Leistung und die herzlichkeit die Sie jedes Jahr den besuchern entgegenbringen!

Barcamp Braunschweig Tag 1

Auch dieses Jahr (nun schon zum 3. Mal) rief die Orga des Barcamp in Braunschweig Ihre „Jünger“ zum legendären Treffen im Haus der Wissenschaft. Für mich immer wieder ein Highlight im Barcamp Kalender.

Morgens um 7 ging es los, 210km Richtung BS. Die Autobahn war frei, die üblichen Terrorfahrer (Höhepunkt war ein BMW mit Pferdehänger der bei 155km/h mit Lichthupe auf der Linken Spur einen 7er verjagt hat) machten mir auch nichts aus, gute Musik an und schwups war ich um 9:10 am Zielort angelangt. Schnell einchecken und alle Geschenke entgegennehmen. T-Shirt, Aufkleber und eine Tüte mit Sponsorengeschenken waren ein schöner Anfang. Es ist wirklich schön in der Ferne so viele nette und bekannte Gesichter zu sehen. Es ist fast wie Familie. Einfach nur schön.

Nach der Vorstellungsrunde ging es an die Sessionplanung. Sehr interessante und vor allen vielfältige Themen wurden genannt und dann auch per Zettel an die Sessionwand gepinnt. Das die Orga einen ganzen Slot vergaß viel niemanden auf ;-).

Ich hörte mir zunächste die Session über das Projekt BSocial an. Eine Art Award für gutes Netzwerken und mit einem Preis verbunden. Christian Cordes und Gerald Fricke leiteten die Session souverain und zeigten wie man es schaffen will Wissenschaftler und Löser mit Nerds und Problemhaber zusammenzubringen.

Am Interessantesten war die Blogger-Session vom Webarchitekten Kai Thrun. Locker und unterhaltsam riss er viele mir wohlvertraute Probleme beim Bloggen an. Wichtigste Erkenntnis: man muss schreiben damit andere es lesen können. Habe ich hiermit ja gleich umgesetzt.

Das Mittagessen war dann grandios und sehr lecker. Nun verpasste ich aber gleich einen Slot, ich musste im Hotel einchecken. Egal, habe ich eben mal Networking with mouth and ears betrieben, sprich mich unterhalten.

Weiter habe ich mich über ein neues Digital Signage Projekt informiert, das per Internet auch eine Social Community Komponente enthält (www.playsys.de). Letzte Session war dann die Einführung in Projektmanagementsoftware die ich persönlich (als nicht Programmierer) zwar intressant aber nicht lehrreich empfand. Der Inhalt war allerdings sehr praxisorientiert und ich habe einige Ansatzpunkte für meine eigene Arbeit mitgenommen.

Insgesamt ein wunderschöner erster Tag der wohl mit einem Bierchen unter Freunden enden wird.

iPhone, iTunes und die Fotos

Wer schon mal probiert hat mit seinem iPhone gemachte Fotos per iTunes mit einem Rechner zu synchronisieren der wird feststellen das Apple dies nicht vorsieht. Diese Funktion gibt es schlichtweg nicht. Auch das sortieren in Ordnern ist nicht möglich. Um dennoch seine Foos in Ordner abzulegen muss man die Fotos herunterladen (geht über den Windows Explorer) und muss dann in einem separat angelegten Ordner wieder Unterordner anlegen und die Fotos dort ablegen. Dann kann man mit iTunes diese Ordner mit dem iPhone synchronisieren. Nun hat man die Ordnerstruktur in seiner Photo-App.

Nachteil ist das die Fotos in eine sehr niedrige Auflösung runtergerechnet werden. Damit gehen dann leider Detail der ansonsten sehr guten Kamera verloren.

Fazit: wieder mal ein Punkt der gegen ein iPhone spricht. Die Einfachheit der Apple-Produkte hat eben auch ihre Schattenseiten.